Warum entsteht das Bedürfnis, ein Netzwerk aufzubauen?
Die Gesundheitslandschaft hat sich schon massiv verändert und wird sich weiter verändern. Wir lesen, hören und fühlen es schon täglich.
Nach der Wandlung in der GKV steht die PKV an. Es steht so gut wie fest, dass die GOÄ von Grund auf verändert werden wird oder evtl. sogar ganz wegfallen könnte.
Eine Öffnungsklausel soll eingeführt werden, d. h. die Möglichkeit von Einzelverträgen der PKV mit Ärzten bzw. Arztgruppen unter Umgehung der GOÄ.
Die entscheidenden Weichen werden spätestens bei der anstehenden Bundestagswahl gestellt werden. Es werden unabhängig davon bereits jetzt schon Verträge zwischen Krankenkassen und Ärzten bzw. Arztgruppen direkt abgeschlossen. Die Grenzen zwischen GKV und PKV werden durchlässiger, evtl. ganz wegfallen.
Alles deutet darauf hin, dass es einen Wandel von der Vollversorgung zu einer Grundversorgung mit additiven Zusatztarifen geben wird.
Wo bleiben in diesem Szenario die klassisch homöopathisch arbeitenden Ärztinnen und Ärzte?
Die zu erwartenden Veränderungen im Gesundheitswesen fordern eine starke Position einer Gruppierung, um als Verhandlungspartner wahrnehmbar zu sein. Wenn die Homöopathie in qualifizierter Form weiterhin ihren Platz in der deutschen Medizinlandschaft behaupten will, braucht sie dafür einen Zusammenschluss von Gleichgesinnten. Nur in einer genügend großen und strukturierten Gruppe sind Bedürfnisse dieser Gruppe nach außen zu Gehör und zur Wirkung zu bringen. Nur mit einer starken Interessengruppe von Ärzten werden Verträge mit Krankenkassen zu Stande kommen, die der Arbeitsweise und der Honorierung dieser Gruppe gerecht werden.
Die Qualitätsinitiative der HG sieht ihre Aufgabe darin, diese Interessengruppe zusammen zu führen!
Ziel und Zweck des »Netzwerks klassisch homöopathischer Ärzte«
Unser Ziel ist es nun, mit Ihnen, den Kolleginnen und Kollegen, die primär klassische Einzelmittelhomöopathie betreiben, das »Netzwerk klassisch homöopathischer Ärzte« aufzubauen. Es bietet u. a. folgende Möglichkeiten und Vorteile:
- Es entsteht ein Kristallisationskern für eine kraftvolle Vertretung der Homöopathie.
- Ihre Interessen werden auf der politischen Ebene vertreten.
- Sie bekommen Kontakte und Austausch mit Gleichgesinnten.
- Sie werden über aktuelle Entwicklungen informiert (z. B. via E-Mail-newsletter).
- Sie können eigene Informationen über das netzwerk verbreiten.
Die Mitgliedschaft im »Netzwerk klassisch homöopathischer Ärzte« ist kostenfrei
Sie ist außer an die oben genannten Kriterien an keine Verpflichtung geknüpft, rege Mitbeteiligung ist natürlich gern gesehen und explizit gewünscht.
Eine Mitgliedschaft in der Hahnemann-Gesellschaft bzw. im Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) ist nicht obligat!
Ausblick
Nur wenn wir uns zusammenschließen, haben wir eine Chance, mit klassisch homöopathischer Therapie weiterarbeiten zu können und unsere Existenz damit zu sichern. Gelingt es uns nicht, werden die Qualitäts- und Honorierungsrichtlinien mehr und mehr nach unten angepasst in Richtung einer Fünf-Minuten Homöopathie, die auf den ersten Blick kostengünstiger erscheint. Das wäre das Ende der Hahnemann’schen Homöopathie.
Mit Ihrer Hilfe können wir eine starke Position der Homöopathie in die Verhandlungen mit Politikern
und Krankenkassen tragen!
Deshalb: Treten Sie für Ihre Belange jetzt ein!
Wenn Sie nach Ihrer Einschätzung zu dem Pool der klassisch homöopathisch arbeitenden Ärzte und Ärztinnen Deutschlands gehören - machen Sie mit bei diesem Netzwerk. Füllen Sie den Fragebogen aus, beantragen Sie die Aufnahme in das »Netzwerk klassisch homöopathischer Ärzte«!
Die Vorteile liegen auf der Hand – Ihre Interessen können dadurch kraftvoller vertreten werden. Senden Sie uns Ihren ausgefüllten Fragebogen per Mail, Fax oder Post zurück.
Download: Fragenbogen als PDF
Weitere Informationen
Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie beim Sekretariat der Hahnemann Gesellschaft.
