Was versteht man unter Klassischer Homöopathie?
Wofür steht die Hahnemann-Gesellschaft?
Die Hahnemann-Gesellschaft (HG) wurde im Jahr 1988 gegründet, um Ärzte und Ärztinnen zusammenzuschließen, die sich einem besonders hohen Qualitätsstandard in Ausbildung und in der Ausübung der Homöopathie verpflichtet sehen.
Alle ordentlichen Mitglieder der HG sind approbierte Ärztinnen und Ärzte und Mitglieder im Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte. Sie führen die von der Ärztekammer verliehene Zusatzbezeichnung Homöopathie und besitzen als Mindestvoraussetzung ein gültiges Diplom Homöopathie des DZVhÄ, der ÖGHM oder des SVHA.
Bei Aufnahme weisen sie gute Kenntnisse in der klassischen Homöopathie nach, die gegebenenfalls durch Bürgen bestätigt werden müssen.
Sie behandeln ihre Patienten als Spezialisten der klassischen Homöopathie, es sei denn, dass medizinische Gründe im Einzelfall eine andere Vorgehensweise erfordern. Sie wenden die klassische Homöopathie als primäres Therapieverfahren an und verschreiben homöopathische Einzelmittel nach dem Ähnlichkeitsgesetz auf der Basis von Arzneimittelprüfung und klinischer Erfahrung.
Die HG setzt sich für die Vernetzung und Verbindung der klassisch homöopathischen Ärzte ein, um diese Therapieform gezielt zu stärken und möglichst breit auf einem hohen Qualitätsniveau in die ärztliche Landschaft zu tragen. Ziel ist die möglichst breite Verankerung einer qualitativ hochwertigen Homöopathie im deutschen Gesundheitswesen. Die differenzierte und kritische Zusammenarbeit mit dem ZV ist uns ein wichtiges Anliegen. Gleichzeitig suchen wir auch den Kontakt zu anderen homöopathischen Gruppierungen um Synergien zu fördern. Eines der wesentlichen Werkzeuge zur Steigerung der Qualität in der Ausbildung ist der Dreimonatskurs. Weitere Werkzeuge sind die Qualitätszirkel der HG, Fortbildungsveranstaltungen, Patenschaften für Absolventen des Dreimonatskurses sowie regelmäßig stattfindende Supervisionen.
