COVID-19

Homöopathie bei Covid-19 zeigt zunehmend Evidenz

„Emergency Setting Homeopathy | Covid-19 | Hahnemann Association“ bewährt sich.

Das “Emergency Setting Homeopathy | Covid-19 | Hahnemann Association” ist ein Dokument, dass sich in vier Bereiche untergliedert:

  1. Aktuelle Informationen zum wissenschaftlichen Stand der Forschung zu Covid-19 in sehr komprimierter übersichtlicher Form.
  2. Allgemeine klinische Hinweise im Umgang mit Infektionskrankheiten.
  3. Kondensierter Arzneimittelpool von 10-15 bei Covid-19 geeigneten homöopathischen Arzneimittel, aus dem gemäß der aktuellen, individuellen Symptomenliste der Patientinnen und Patienten das am ähnlichsten Arzneimittel gewählt wird.
  4. Mini-Repertorium häufig bei Covid-19 beobachteter Symptome.
  5. Allgemeine Posologie.

Das „Emergency Setting Homeopathy | Covid-19 | Hahnemann Association“ wird in fortlaufenden Updates der internationalen ärztlichen Gemeinschaft zu Foschungszwecken zur Verfügung gestellt. Es bildete die Grundlage der weltweit ersten positiven Studie zur Behandlung von Covid-19 mit Medikamenten. Durchgeführt wurde diese Studie vom Ärzte- und Apothekerverband BÜTAD aus der Türkei unter Leitung der Apothekerin Fatma Henden. Wie es zu dieser Studie kam berichtet sie hier.

Die Entwicklung und klinische Forschung zur homöopathischen Behandlung von Covid-19 ist ein fortlaufender internationaler Wissenschaftsprozess. Über Updates dazu werden Sie auf unserer Webseite informiert.

Akutbehandlung Covid-19 mit Homöopathie– Dreimonatskurs 2021

Was du tust, das kannst du.

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Covid-19 Pandemie und der zunehmenden Evidenz für die Behandlung mit Homöopathie wurde das Curriculum des traditionsreichen Dreimonatskurses so umgeschrieben, dass die Einführung in die Homöopathie im Modul I anhand der Akutbehandlung von Covid-19 erfolgt. Ziel ist es dabei, die Ärztinnen und Ärzte so zu informieren und zu trainieren, dass sie in der Lage sind, die homöopathische Akutbehandlung von Covid-19 Patientinnen und Patienten sicher zu ihrer konventionellen Ausbildung anzuwenden.

Der Dreimonatskurs beginn am 24. Juli 2021. Das Modul I gliedert sich in zwei Blöcke. Beide gehen über 10 Tage.

Block 1 –  A Kurs  | 10er Block | 24.07.2021- 02.08.2021 (nur 6 Urlaubstage nötig)

Block 2 –  B Kurs | 10er Block  | 07.08.2021- 16.08.2021 (nur 6 Urlaubstage nötig)

Anmeldung MODUL I

Klinisches Bild von Covid-19 | Update III | 2020 – Wissen hilft

Zum Krankheitsverlauf: Was passiert bei Covid-19 eigentlich? Was Sie in jedem Falle wissen sollten:

1. Fieber über 39°C wirkt schützend

Aus diesem Grunde wird alles unterlassen, was das Fieber, das der Infektabwehr dient, erniedrigt. Ein gesundes Fieber ist zwischen 39.5-39.9°C.

Bei Temperaturen

  • über 40°C oder unter 39°C, bei
  • belastenden Begleitbeschwerden wie Kopfschmerzen, Unruhezustände und ähnlichem,
  • sowie einem Fieber länger als 3 Tagen

empfehlen wir Ihnen unverzüglich eine homöopathische Ärztin oder Arzt aufzusuchen.

2. Buntes Symptomenbild

Die Erkrankankung Covid-19,  die durch das Virus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, hat ein sehr buntes Symptomenbild.

Die Erkrankung kann ganz unterschiedlich beginnen:

  • Es können sich trockene Borken in der Nase finden, die sich ständig nachbilden und zu einer entzündeten, schmerzhaften und wunden Nase führen. Geruchs- und Geschmackssinn sind eingeschränkt oder verschwunden.
  • Es kann zu Missempfindungen im Mund- Rachenraum kommen mit Taubheitsgefühlen. Daneben wird häufiger ein bitterer Geschmack wahrgenommen. Trockenheit. Geruchs- und Geschmackssinn sind eingeschränkt oder verschwunden.
  • Es kann mit Halsschmerzen beginnen. Einem Brennen vom Rachen bis zum Brustbein hinunter.
  • Bei manchen Menschen, Kindern wie Erwachsenen, kann es mit einem kurzen trocknen Husten beginnen.
  • Einige klagen über sehr starke Kopfschmerzen, meist im Vorderkopf. Manche nehmen dort auch ein Hitzegefühl wahr (bei den Kopfschmerzen auf Schmerzmittel verzichten, da diese meist auch das Fieber senken und das könnte den Verlauf schlimmer machen).
  • Bei anderen wiederum steht eine ausgeprägte Schwäche im Vordergrund, meist ohne Fieber oder mit einem sehr schwachen und schleichendem. Hier ist äußerste Vorsicht geboten. Unsere Empfehlung ist, sich dann unverzüglich an eine homöopathische Ärztin oder Arzt zu wenden.

3. Covid-19 hat einen triphasischen Verlauf

  • Zunächst kommen 1-2 Tage eines normalen akuten Infektes.
  • Dann folgen oft 3-4 Tage, an denen man denkt, es sei überstanden. Jedoch merkt man, dass Symptome immer wieder aufflackern oder sich verändern. Man ist nicht richtig krank und auch nicht richtig gesund. Das ist die Phase, in der Sie nach unserer Empfehlung unverzüglich eine homöopathische Ärztin oder Arzt aufsuchen sollten. Sie sollten keine Zeit verschenken. Je früher wir in den Prozess eingreifen können, desto leichter lässt sich der Verlauf lenken.
  • Wenn es dann am durchschnittlich 7. Tag (3-11) plötzlich zu einer Lungenbeteiligung kommt, zeigt sich ein ernster Verlauf an.

Auch in diesen schweren Fällen konnten Ärztinnen und Ärzte bereits zeigen, dass sie mit Homöopathie heilsam therapieren konnten (Fallbericht Skifahrerin). Besser ist es jedoch, wenn Sie spätestens nach Abklingen der ersten Phase mit akuter Infektsymptomatik und anschließendem nicht richtig gesund werden, unverzüglich eine homöopathische Ärztin oder einen homöopathischen Arzt konsultieren.

Wir empfehlen Ihnen: Unterstützen Sie sich gegenseitig mit diesen Informationen. Teilen Sie diese.

Die Behandlung von Covid-19 gehört in jedem Fall in erfahrene ärztliche Hände. Finden Sie homöopathische Ärztinnen und Ärzte in Ihrer Nähe, die Sie in den ersten beiden Phasen der Erkrankung betreuen.

Die ersten 7 Tagen bei Covid-19 sind die Domaine der Homöopathie – nutzen wir sie!

Forschungsprojekt +++Covid-19+++
“Data Collection Patient Report | Covid-19 | Hahnemann Association” – Mach’mit

Ziel

Das Ziel der „Data Collection Patient Report | Covid-19 | Hahnemann Association“ ist es, ergebnisoffen neue Erkenntnisse zur Behandlung der neuen Infektionskrankheit Covid-19 zu gewinnen.

Das Besondere

Sowohl Ärztinnen und Ärzte, als auch Patientinnen und Patienten können ihre Beobachtungen und Schlüsse mit Covid-19 in das Forschungsprojekt „Data Collection Patient Report | Covid-19 | Hahnemann Association“ einfließen lassen. Patientinnen und Patienten können auch unabhängig von ihren behandelnden Ärztinnen und Ärzten, mit Unterstützung des Patient Report Teams der Hahnemann Gesellschaft, ihren Patientenbericht anfertigen.

Hintergrund

Die sich weiter ausbreitende neue Infektionskrankheit Covid-19, hervorgerufen durch das RNA Virus SARS-CoV-2, fordert weiter Menschenleben.

Die erste erfolgreiche Studie zur medikamentösen Behandlung mit Homöopathie stellte uns die türkische Arbeitsgruppe von BÜTAD, ein Ärzte- und Apothekerverband unter Leitung von Fatma Henden, Anfang April 2020 vor (Studie, Fatma Henden).

Der nächste Schritt ist die Sammlung von Patientenberichten zur Ermittlung weiterer Erkenntnisse in der Behandlung von Covid-19, um weitere Evidenz zu gewinnen.

Wir laden unsere Ärztinnen und Ärzte, sowie unsere Patientinnen und Patienten ein, sich an unserem internationalen Forschungsprojekt mit ihren Erfahrungen und Beobachtungen zu beteiligen.

Was ist ein Patientenbericht?

Patientenberichte beschreiben einen medizinischen Sachverhalt detailliert in Erzählform. In der klinischen Forschung geben Patientenberichte erste Hinweise, um wissenschaftlich wirksame Therapien bei neuen Erkrankungen zu identifizieren. Sie haben von jeher eine wichtige Rolle in der medizinischen Forschung und in der evidenzbasierten Medizin.

Wer kann mitmachen?

Als Haupt-Autorinnen und -Autoren:

  1. Ärztinnen und Ärzte, die eine Patientin oder einen Patienten mit Covid-19 begleitet haben und ihre Beobachtungen und Erfahrungen der wissenschaftlichen Gemeinschaft zur Verfügung stellen möchten.
    Sie können Ihre Fallberichte gemeinsam mit weiteren Co-Autorinnen und -autoren durchführen.
  2. Patientinnen und Patienten, die Covid-19 durchlebt haben und Ihre Erfahrungen zu Forschungszwecken teilen wollen.
    Sprechen Sie Ihre behandelnden Ärztinnen und Ärzte an und fragen Sie nach, ob Ihre Erfahrungen nicht geeignet sein könnten, neue Erkenntnisse zum Verstehen von Covid-19 zu demonstrieren. Finden Sie in Ihrem Anliegen dort keine Unterstützung, können Sie Ihren Patientenbericht mit Assistenz des Patient-Report-Teams der Hahnemann Gesellschaft und/oder Co-Autorinnen und -Autoren auch unabhängig verfassen. Ihre Beobachtungen sind wertvoll.

Als Co-Autorinnen und Co-Autoren:

  1. Patientinnen und Patienten, die Covid-19 durchlebt haben. Unter den Punkt 10, 12 und 13 der Systematik der Patientenbericht vervollständigen Sie Ihre persönliche Perspektive. Wir unterstützen Sie, wenn Sie das wünschen (Item-Nr 10, 12, 13 Tabelle Seite 3 CARE_Leitlinie).
  2. Personen, die den berichteten Krankheitsverlauf begleitet haben. Das können Familienmitglieder sein wie Freunde, Nachbarn, Bekannte, weiteres medizinisches Personal, die den oder die Hauptautoren unterstützen.

Wenn Sie Ihren erlebten oder miterlebten Patientenbericht in diese Datensammlung zu Forschungszwecken beitragen wollen, melden Sie sich bitte unter patient-report@hahnemann-gesellschaft.de bei uns. 

Warum sollten Sie das tun?

  1. Sie helfen dabei, das klinische Spektrum der neuen Erkrankung Covid-19 zu vervollständigen.
  2. Sie haben die Möglichkeit mit dieser Forschungsmethode personalisierte Behandlungskonzepte in der klinischen Anwendung zu demonstrieren. Die von der Hahnemann Gesellschaft auf hohem wissenschaftlichem Standard zur Verfügung gestellte Online-Plattform enthält die Möglichkeit, alle verwendeten Behandlungen darzustellen wie z.B. auch konventionelle Therapieinterventionen, Anthroposophie, Phytotherapie usw.
  3. Sie können mit Ihrem Beitrag aufzeigen, wie friedvoll konventionelle und homöopathische und/oder weitere Medizin Hand in Hand zum Wohle unsere Patientinnen und Patienten unter realen Bedingungen angewendet werden.

Wie schreibt man seinen Patientenbericht?

Den Haupt-Autorinnen und Autoren, das sind Ärztinnen und Ärzte oder Patientinnen und Patienten, des Fallberichtes wird von der Hahnemann Gesellschaft eine Online-Plattform zur Verfügung, in der Sie Ihre Beobachtungen und Informationen, nach Ihrer Anmeldung bei uns im internen Bereich der Hahnemann Gesellschaft Webseite, bequem eintragen können.

Des Weiteren wird Ihnen ein Word-Formular zur Verfügung gestellt, in welches Sie Ihren Fallbericht entlang der CARE_Leitlinie verfassen können.  Dieses Formular wird Ihnen dabei helfen, einen qualitativ hochwertigen Patientenbericht auf internationalem Standard anzufertigen, auch wenn Sie keine Erfahrung mit Veröffentlichungen in diesem Bereich haben.

Dieses Patientenbericht-Word-Formular steht Ihnen für alle Therapien zur Verfügung, wie zum Beispiel Homöopathie, konventionelle Therapie, Anthroposophie, Phytotherapie und weitere. Fragen Sie sich, welchen wichtigen neuen Gedanken Sie mit Ihrem Patientenbericht zu unserem gemeinsamen Forschungsprojekt beisteuern können.

Zusätzlich steht Ihnen unser Patient-Report-Team unter patient-report@hahnemann-gesellschaft.de zur Verfügung, wenn Sie dies wünschen.

Was passiert mit Ihrem Patientenbericht?

Ihr Patientenbericht wird Teil der Datensammlung der Hahnemann Gesellschaft und wird damit dazu beitragen, dass ein realistischer Eindruck vom Krankheitsverlauf bei Covid-19 unter unterschiedlichen Behandlungsoptionen entsteht.

Gemeinsam forschen wir im Schulterschluss zu dieser uns alle gefährdenden Erkrankung Covid-19 und schließen transparent nachvollziehbare Schlüsse aus unseren Beobachtungen.

  1. Den beteiligten Ärztinnen und Ärzte stehen Ihre Patientenbericht als Word Formular für Veröffentlichungen in wissenschaftlichen Journalen oder als Teile weiterer Fallsammlungs-Initiativen weltweit zur Verfügung. Wir beraten und unterstützen bei der Publikation.
  2. Bei Patientinnen und Patienten als Haupt-Autorinnen und -Autoren, werden diese ebenfalls bei gewünschter Veröffentlichung unterstützt. Dies könnte in Presseberichten und Gesundheits-Informations-Webseiten sein.
  3. Die Hahnemann Gesellschaft verwendet die Informationen aus dem Patientenbericht pseudonymisiert für weiterführende Forschung.

Was tun Sie als Patientinnen und Patienten, deren Fallbericht verfasst werden soll?

Sie stimmen über eine Einverständniserklärung der Verwendung Ihres Patientenberichtes zu Forschungs- und Publikationszwecken zu. Wenn Sie das wollen, und das wünschen wir uns sehr, dann beteiligen Sie sich an der Verfassung Ihres eigenen Fallberichtes. Wir sind dabei an Ihrer Seite.

Was können Sie als Lesende dieses Artikels weiter tun?

  1. Informieren Sie über das Forschungsprojekt
    „Data Collection Patient Reports | Covid-19 | Hahnemann Association“
    Bitte teilen Sie diese Informationen mit Ärztinnen und Ärzten, medizinischem Personal, Freunden und Bekannten und ermutigen Sie diese, sich zu beteiligen und sich ihren persönliches Account bei der Hahnemann Gesellschaft zum Verfassen ihrer Patientenberichte einzurichten.(Link Account HG)
  2. Melden Sie sich beim Newsletter der Hahnemann Gesellschaft an, um über dieses Projekt auf dem Laufenden zu bleiben und über weitere Aktivitäten der Gesellschaft (link newsletter).

Wir freuen uns, wenn auch Sie Teil des Forschungsprojektes „Data Collection Patient Reports | Covid-19 | Hahnemann Association“ werden.

Ihr

Case Report Team der Hahnemann Gesellschaft
Verantwortlich für dieses Forschungsprojekt ist Ulrike Fröhlich | Ärztin | Vorstand Hahnemann Gesellschaft | ulrike@hahnemann-gesellschaft.de

INFORMED CONSENT  https://humansofdata.atlan.com/2018/04/informed-consent/

[1] Riley, David S.; Barber, Melissa S.; Kienle, Gunver S.; Aronson, Jeffrey K.; Schoen-Angerer, Tido von; Tugwell, Peter et al. (2017): CARE guidelines for case reports. Explanation and elaboration document. In: Journal of Clinical Epidemiology 89, S. 218–235. DOI: 10.1016/j.jclinepi.2017.04.026.

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